Statt Vorsätzen für das neue Jahr mache ich lieber Vorsätze – ich nenne sie „To-Wants“ – für die kommenden 12 Wochen. Die Vorteile? Der Zeitraum ist überschaubar und die Ergebnisse motivieren mich konstant.
Immer wenn ich auf die neue Benennung der Quartale schaue, find ich’s schräg: Warum ist denn der Juni im Frühjahr und der September im Sommer? Sieht nicht richtig aus … aber es fühlt sich richtig an.
Die Sommerhitze ist zwar schon im Juni ausgebrochen, doch die Ferien stehen jetzt im Juli vor der Tür. Die Arbeit war intensiv bis jetzt, nun ist eine kleine Pause im Kalender: Sommerferien, Vertretungszeit, alles geht etwas langsamer voran.
Die To-Wants, also Ziele, die ich in den nächsten zwölf Wochen erreichen möchte, bewegen sich etwas weg von der Arbeit, hin zu Erlebnissen. Es geht um Wachstum, Bewegung und Entspannung.
Die To-Wants schreibe ich so auf, dass sie sehr konkret sind und klingen, als hätte ich sie längst erledigt. Auf dieser Liste wirst du keine lästigen To-Dos finden, sondern Ideen, wie ich meinen Sommer gestalten möchte. Mal mehr und mal weniger pragmatisch.
Und warum veröffentliche ich das hier? Ich glaub, es kann unterhaltsam sein, mitzulesen. Vielleicht sogar motivierend – für mich und für alle, die das lesen.
Außerdem interessiert mich Selbstwirksamkeit und Strategien, Ziele zu erreichen. Im Juni-Newsletter von Eva Schulz schrieb sie über „alberne Ziele“, zum Beispiel mit dem eigenen Podcast auf dem Hurricane-Festival aufzutreten oder viel zu doll für den Borkener Citylauf zu trainieren. Alberne Ziele haben laut Eva auf den ersten Blick keinen richtigen Zweck, bringen einen (scheinbar) nicht weiter und müssen übertrieben groß aufgeblasen sein … denn all das macht einfach Spaß und bringt Bewegung in den Alltag. Nur eins ist schwierig, alberne Ziele denkt man sich nicht lang aus, sie passieren. Ich bin gespannt, ob auch auf mich ein albernes Ziel wartet!
Entspannt unterwegs
Im Sommer mache ich einen längeren Urlaub im Waldhaus, aber die Phasen davor und danach sollen auch locker gestaltet sein. Hitze und Vertretungsphasen können ganz schön zehren, daher plane ich immer mal wieder ein Alltags-Highlight ein.
- Ich nehme am Wandernachmittag mit der Abteilung teil. ✅
- Ich gehe ins Open Air Kino.
- Ich schau mich nach einer neuen Brille um.
- Ich kaufe mir einen Badeanzug.
- Ich nehme zwei Gleittage vor dem Urlaub.
- Ich mache einen Spa-Tag.
- Ich schwimme in einem Bergsee.
- Ich mache eine Vogesen-Wanderung.
- Ich treffe andere Bloggerinnen.
- Ich fahre nach Gießen.
- Ich treffe Freunde.
Bewegt und inspiriert
Ich habe im Frühjahr gelernt, welche wichtige Rolle Alltagsbewegung spielt, wenn man acht Stunden am Tag vor dem Computer arbeitet. Und dann wäre da ja noch dieses Hobby, dass mich ebenfalls am Rechner sitzen lässt.
- Im Büro heißt das, ich nehme die Treppe statt den Aufzug, nach dem Essen gehe ich eine Runde raus und ich halte tägliche Stehtisch-Zeiten ein.
- Im Homeoffice mache ich Radio Taiso zum Tagesanfang und Dehn-Pausen.
- Ich versorge mich jede Woche mit drei Bewegungseinheiten. Entweder Joggen im Park oder ein Kurs in der TGBornheim oder Yoga. Im Frühjahr hat das gut, wenn auch nicht perfekt, funktioniert, daher führe ich das weiter. Hier ist Platz für jede Menge Häkchen (ich mache ein Häkchen pro Einheit): ✅
- Ich tanze Butoh im Freien.
Ideen nähren und Wissen teilen
- Ich veröffentliche jede Woche einen Blogartikel.
- ich schreibe übers Networking.
- Ich denke nach und nehm mir Zeit dafür.
Kreativ und gechillt
- Ich lasse abends das Handy weg und schreibe stattdessen einen Absatz oder mehr.
- Ich mache Picknick im Park.
- Ich koche Lasagne.
- Ich achte darauf, ob mir ein „albernes Ziel“ begegnet.
Smooth Arbeiten – auch am Blog
- Ich nehme meinen Etikettendrucker in Betrieb.
- Ich drehe Statement-Videos mit meinen KollegInnen.
- Ich beginne eine neue Aufgabe im Büro (ist noch geheim).
- Ich veröffentliche jeden Monat ein #ReflectAndLearn bei LinkedIn. Juli – August – September
- Ich richte DSGVO-konforme Push-Benachrichtungen für das Blog ein und lasse mir dabei von der Community helfen.
Woran du siehst, wie’s läuft? Mache ich dieses Jahr auch anders, viel einfacher. Alles, was ich umgesetzt habe, bekommt einen grünen Haken: ✅ Geschafft!
Was bisher geschah, kannst du auf der Now-Seite nachlesen.

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