Ich schreibe (annähernd) täglich auf, was ich gelernt habe. Das hier ist sowas wie mein Lernen-Live-Ticker oder so. Im März 2026 ging es um Ballons, Balance und Frühlingslaune. Ich habe gefilmt, gejoggt, im Flow gewerkelt und jeden Tag etwas gelernt.
Im März gelernt
- Jason Mantzoukas gefällt mir ja sowieso. Aber als Dionysos bei Percy Jackson gefällt er mir glatt noch besser.
- Ich liebe meinen neuen Bürostuhl in Blueberry-Blau!
- Scheibchenweise wird der Elefant gegessen.
- Die Five Shots Regel: Wo passiert etwas (aufgenommen in der Totale/Halbtotale)? Wer macht etwas (Close Up)? Was wird gemacht(Close Up der Handlung)? Wie passiert es (Person und Handlung gemeinsam zeigen, z. B. Über die Schulter gefilmt)? Wow-Shot (gleiches Bild, neuer interessanter Blickwinkel). Five Shots zu jeder Sequenz drehen (für Kochvideo: beim Zwiebelschneiden, beim Anbraten der Zutaten usw.). Dann hat man Schnittmaterial und muss keine lahmen Dauereinstellungen zeigen.
- Wenn ich leichtsinnig das perfekte Take aufnehme, ohne die Aufnahme mit dem Kopfhörer zu kontrollieren, muss ich wohl auf das perfekte Take verzichten und das Beste aus den vorhandenen Material mit TON machen.
- Gemeinschaft trägt.
- Letzte Woche in der Schulung hörte ich eine Kollegin sagen „Das erste Video, was wir posten, muss ein echter Knaller sein!“ und ich hab ihr geantwortet, dass es das nicht sein muss. Das erste sehen die wenigsten. Dranbleiben ist viel wichtiger. Heute habe ich eine große Ostpark-Runde ohne Gehpausen geschafft.
- Beim Überarbeiten des nächsten Beyond-Coffee-Interviews, was das für ein tolles Gespräch mit Tina war.
- Wie man Konfetti-Ballons mit Ballongas füllt – jedoch nur vom Zusehen, hab mich nicht selbst an die Gasflasche getraut.
- Ballongas entweicht über Nacht und das gestern noch festlich geschmückte Büro muss erstmal wieder hochgepäppelt werden, bevor die zu überraschende Kollegin reinkommt.
- Wie es ist, bei der Terminplanung für die Kollegin aus dem Auslandsbüro auf einmal im Flow zu sein.
- Prioritäten lassen sich ganz einfach am Budget ablesen. Außerdem, wie das Büro-Machtgefälle in Malaysia aussieht.
- Im Gespräch mit Nadine über den Wunsch, das eigene Arbeitsumfeld nachhaltig zu prägen, sinniert.
- Wir kriegen Solarpaneele aufs Dach.
- Dass man Fotos am Mac direkt in der Vorschauansicht verkleinern kann.
- Aquajogging und Aquafitness fühlen sich währenddessen völlig harmlos (und lustig!) an, danach bin ich aber völlig ausgepowert. Top: Direkt nach der Arbeit im Homeoffice in Schwimmbad fahren.
- Prof. Yasmin Weiß nutzt die drei Stunden (… oh, wie praktisch, dass es genau drei Stunden sind …), die sie am Tag durch KI- Unterstützung gewinnt, so: Eine Stunde für mehr Output, eine Stunde Lernen und eine Stunde Freizeit. Sie betont, dass es zur Technik-Überforderung führt, wenn wir all unsere gewonnene Zeit in Output stecken. Passt jedenfalls sehr schön zum Thema der letzten Blognacht.
- 911 Nashville hat die beknackteste Rahmenhandlung: Vom Stripper zum Feuerwehmann. Bin hooked.
- Im Follow-Up-Treffen der Videoschulung mal wieder erlebt, wie gut es ist, wenn eine ganze Gruppe gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Es findet sich immer eine Lösung.
- Im Working Out Loud Manual geht es in Woche neun um die „Universität am Esstisch“, eine Methode bei der alle miteinander teilen, was sie heute gelernt haben (kommt mir irgendwie bekannt vor).
- Das Nippon Connection Filmfestival hat mein Blog auf den Presseverteiler gesetzt, wie cool!
- Dass den Eltern Perfect Days gefallen hat.
- Haus verliert nichts.
- Nach einer Sardinenbüchsenbahnfahrt reichen schon 10 Minuten Fußweg durch die Frühlingsluft, damit die Laune wieder gut ist.
- Textarbeit bringt mich zuverlässig in den Flow.
- Zwei Dinge, die immer zutreffen: 1. Temperaturabfall befeuert meine Migräne. 2. Networking lohnt sich.
- Jaffa Cake Kirsch gehört auf meine Süßigkeiten-Bannliste.
- Spiegelneuronen sind schon eine Super-Sache: Beim (beschwerlichen) Joggen durch den Nieselregen habe ich zwei Gänse auf dem Ostparkweiher landen sehen und es hat mich schon beim Zusehen glücklich gemacht. Das Timing der Landung der beiden Gänse hintereinander weg, der fließende Übergang aus der Luft ins Wasser, die sanft vor sich hergeschobene Bugwelle … einfach perfekt!
- Im Saalbau Bornheim heute Abend: Frauen sind besser im Poetry Slam.
- Ich koche ganz hervorragendes Gemüse-Reste-Curry.
- Die Spargel-Smalltalk-Saison ist nun offiziell eröffnet.
Was ist das hier eigentlich?
Ich bin nicht die einzige, die eine Gelerntes-Liste führt: Die Idee kommt von Ines und ich habe durch Ilka, die das schon länger durchzieht, davon erfahren. Inzwischen integriert auch Katja die Liste in ihre Monatsnotizen.
Bei mir hat die Liste diesen Twist, dass ich nicht bis Monatsende warte, um sie zu veröffentlichen. Warum auch warten?!

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