Im Jahr 2026 wird wieder jeden Tag etwas gelernt und hier festgehalten. Die Liste wächst sozusagen „live“ mit und startet dementsprechend kurz.
Ich halte hier fest, was ich im Laufe des Monats gelernt habe. Es ist eine Art Learning-Logbuch.
- Dass eine Ausmist-Challenge auch unterfordern darf. Ob ich wohl irgendwann auch lernen werde, dass es etwas Gutes ist, wenn mich Aufgaben generell nicht überanstrengen?! Außerdem: Rezept für Kisir-Salat von Tahsims Mama.
- Was ein Linkdump ist … ich sollte mal eins über Butoh anlegen.
- Das Gefangenendilemma habe ich im Studium kennengelernt, aber ich erinnere mich nur vage an eine Kurzfassung aus einem schlecht kopierten Handapparat. Kaffeeringe empfiehlt ein deutlich schöneres YouTube-Video. Strategie ist also Kooperation und Vergebung ohne sich rumschubsen zu lassen und dann am besten noch Klarheit, damit dein Gegenüber auch versteht, wie du drauf bist.
Oh und: Schnee mit Kaktee!

- Einen guten Gedanken von Joan Westenberg: „A blog is a room of your own on the internet.“ Sie bringt damit die Vorstellung von künstlerischer Unabhängigkeit, wie sie Virginia Woolf vorschwebte zusammen mit der Frage, wo im Internet Raum ist, eigene Gedanken zu entwickeln und zu teilen.
- Das F bei Gym F steht für Fechenheim. Ich bin immer schlauer, wenn ich ganz umsonst zur falschen Sportstätte gelaufen bin.
- Es ist ein Muster, dass Frauen ihre Leistungen entweder unterschätzen oder herunterspielen.
- Gründe, weshalb es schöner ist, endlich das lang geplante Röstgemüse in den Ofen zu werfen, als sich müde und hungrig schnelle Pasta zu machen: Die guten Vitamine und Ballaststoffe. Das Gemüse sieht so schön bunt aus. Gemüse zu rösten ist einfacher, als Soße zu kochen. Während das Gemüse gart bleibt Zeit, die Küche auf Vordermann zu bringen und Podcast zu hören. Restwärme macht die Küche schön warm.
- Langsamkeit. Atmen. Liebe.
- Wer darüber schreibt, was sie/er mal werden möchte, schreibt meist über Bezugspersonen in der Kindheit: Eltern, Großeltern, Lehrer:innen. Ist rührend, daran zu denken, was die Erwachsenen im eigenen Umfeld in dem Kind gesehen haben, das man mal war.
- Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
- KI als Sparringspartner bei der Steuererklärung funktioniert für mich gut. Weiß, welche Zeile für welche Info gedacht ist und kennt (ohne Gewähr! Be better than me!) die Pauschalen für die letzten Jahre. Muss ich nicht alles selbst ergooglen. Und das Wort Verzückungsspaziergang von Judith Holofernes.
- Im Ostpark werden die Wege nicht vom Schnee befreit. Beobachtung: Mit einem gewissen Grundtempo rutscht man nicht so schnell aus … war vielleicht nur Glück.
- Beim Schauen des wunderbaren Gesprächs von Maury Povich und Josh Johnson auf YouTube wirklich viel gelernt. Josh erzählt, dass Bewegung und Erzählung miteinander zusammenhängen. Bei seinen früheren Auftritten hätte er sich kaum bewegt und dabei einen Joke nach dem anderen erzählt. Inzwischen arbeite er auf der Bühne viel mehr mit Bewegung und seit er sich bewegt, erzählt er auch eher Geschichten, als nur Jokes.
- Ich kann „affektive Transduktion“ zwar nicht definieren – but I know it, when I see it.
- Einen weiteren Fall von Online-Bestellsystem mit miserabler Bedienoberfläche kennengelernt und trotz Erkältung gemeistert.
- Das Empfangsteam im Büro ist einfach der Oberhammer.
- Dass ich mich immer noch nicht für mein nächstes WOL-Ziel entscheiden kann.
- Wie eine kurze Butoh-Live-Performance auf das Publikum wirkt.
- Wie wenig Rückgrat die Sparkasse Göttingen offenbar hat.
- Die richtige Reihenfolge im Pakekshop um die Ecke: Beim Schlangestehen den Abholschein UND die Personalausweis bereit halten. Der Typ am Schalter geht erst das Paket im Hinterzimmer suchen, wenn er weiß, dass er den Weg nicht umsonst macht, weil der Perso fehlt.
Ich bin mit den täglichen Learnings nicht alleine. Die Idee stammt ursprünglich von Ines und ich habe sie durch Ilka kennengelernt.
Meine Liste hat den kleinen Twist, dass ich sie direkt zu Beginn des Monats veröffentliche und du fast täglich mitverfolgen kannst, wo ich mit meinen Gedanken so bin.

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