Was ich im April gelernt habe

… kannst du hier live verfolgen. Jeden Tag (naja fast) schreibe ich ein oder zwei Dinge auf, die ich gelernt habe aus Büchern, aus dem Internet, aus Beobachtungen, Erlebnissen und Missgeschicken, beim Tanzen, beim Tagträumen.

Im April gelernt

  1. Auf Signale des Körpers zu achten, ist nicht verkehrt.
  2. Meine grüne Soße kann sich sehen lassen.
  3. Kleines Rabbithole über passives Einkommen als Falle (Joan Westenberg mal wieder), die Frage nach dem Mehrwert (Anna Koschinski) und Comedy als Businessmodell (Podcast bei YouTube). Mein Kopf verbindet alles miteinander, aber noch nicht auf eine Art, die ich in Text umsetzen könnte.
  4. Entweder auf der Trending-Seite von UberBlogr oder direkt bei Rivva, dass Eva Schulz jetzt einen Newsletter hat.
  5. Beim Mainspaziergang, dass durch Bielefeld die Lutter fließt, beziehungsweise unter Bielefeld, bis sie wieder freigegeben wurde und nun hier und da an der Straße entlang plätschert.
  6. Im Jugendliteratur-Regal meiner Mutter steht das Buch „Wolf“ von Saša Stanišić. Beim Lesen gelernt: A Folienkartoffeln sind die traurigsten Kartoffeln überhaupt. B „In Büchern wollen die Leute immer was, aber eigentlich wollen sie was anderes.“
  7. LinkedIn drosselt die Reichweite von Postings mit externen Links einfach bodenlos … in Grund und Boden … drosselt man überhaupt nach unten? Also jedesmal, wenn ich das mache, schmiert die Reichweite ab. Aber ich bin nunmal stur und mache weiter mein Ding.
  8. Drei Fragen, um das Nervensystem abends runterzufahren: Was habe ich heute getan, von dem ich früher dachte, dass ich es nicht könnte? Welche Spannung des Tages hat der Körper noch nicht losgelassen? Welchen kleinen Fortschritt habe ich heute gemacht. Darf auch ganz klein sein. Schönes Konzept, wird aber wahrscheinlich so ähnlich versanden, wie die Übung mit der Russenhocke letzten Winter.
  9. Manchmal ein Schilfrohr sein, dass sich im Sturm biegt und sich danach geschmeidig wieder aufrichtet.
  10. WOL-Magic: Ohne großes Kopfzerbrechen das eigene Ziel in ein großes Ziel integrierten.
  11. Drei Wege ins Butoh: Schütteln. Schwingen. Flirting – volle Konzentration auf eine Sache im Raum oder im Körper. Der Bezugspunkt kann noch so banal, merkwürdig oder abstoßend sein. Ganz egal.
  12. Wenn der (geschlossene) Bund einer Jeans sich um deinen Hals legen lässt, passt sie dir mit großer Wahrscheinlichkeit – so der Tipp der Flohmarkt-Standnachbarin.
  13. Mein Vater hatte Recht.

Was ist das hier genau? Ich bin nicht die einzige, die eine Gelerntes-Liste führt: Die Idee kommt von Ines und ich habe durch Ilka, die das schon länger durchzieht, davon erfahren.

Bei mir hat die Liste diesen Twist, dass ich nicht bis Monatsende warte, um sie zu veröffentlichen. Warum auch warten?!


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