Winter 2026 – Meine Ziele Januar bis März

Wir sehen die Theke beim Grüne Soße Festival 2024 Im Vordergrund wachsen Kräuter an einer grünen Wand, im Hintergrund eine Tafel mit dem Apfelwein des Tages

Neues Jahr, neue Liste. Am Anfang jedes Quartals schreibe ich eine To-Want-Liste. Darauf halte ich fest, was ich in den kommenden 12 Wochen wirklich, wirklich machen will. Was davon geklappt hat und was nicht, erkennst du dann an den grünen Häkchen.

Im letzten Jahr habe ich vier To-Want-Listen geschrieben und insgesamt 120 grüne Häkchen setzen können. Dabei habe ich gelernt, dass es viel ausmacht, die To-Wants so zu schreiben, dass sie sehr konkret sind und so klingen, als hätte ich sie längst erledigt. Auf dieser Liste wirst du keine lästigen To-Dos finden, sondern Ideen, wie ich meine kommenden 12 Wochen gestalten möchte. Mal mehr und mal weniger pragmatisch.

Unterteilt ist die Liste in Themen wie „Liebe teilen“, „Neues lernen“ oder „Smoother Arbeiten“. Diese Themen möchte ich dieses Jahr in einem bestimmten Rhythmus anpassen, nämlich nach den Jahreszeiten. Falls du dich schon gefragt hast, wieso die Liste „Winter“ heißt, ist das die Antwort: Januar und Februar sind die härtesten Wintermonate und der März ist wirklich erst der zarte Anfang des Frühjahrs.

Im Winter geht es darum Kräfte zu sammeln und Ideen kommen zu lassen – die Liste ist absichtlich kürzer, als sonst.


Klarheit und Ordnung

  1. Ich miste 30 Tage lang jeden Tag fünf Sachen aus mit einer Decluttering-Challenge. Neu dabei: Ich probiere aus, ob Bodydoubeling etwas für mich ist.
  2. Ich abonniere neue interessante Newsletter und bestelle die Benachrichtigungen ab, die ich gar nicht mehr lese.
  3. Ich bestelle mir ein taz-Wochenabo zur Probe mit einer Printausgabe und Online-Zugriff.
  4. Ich züchte mir den perfekten YouTube-Algorithmus zum Thema Butoh.

Liebe teilen

  1. Ich gebe eine Party.

Ideen entwickeln und wachsen lassen

  1. Ich schaue mir die Buchclub-Angebote der Stadtbücherei an und besuche eines der Treffen zur Probe.
  2. Ich gehe wieder zum Innovation Culture Camp, dieses Mal zusammen mit Work-Bestie, das wird der Hammer!
  3. Ich nehme an 28 Tage Content teil, Schwerpunkt ist dieses Mal das Thema Storytelling.
  4. Ich richte DSGVO-konforme Push-Benachrichtungen für das Blog ein und lasse mir dabei von der Community helfen.
  5. Ich bringe mein Blog ins Fediverse.

Kräfte sammeln

  1. Ich tanze alle zwei Wochen Butoh.
  2. Ich absolviere einen Kraulschwimmkurs und nehme mir bewusst die Zeit dafür. Das ganze restliche Leben plane ich entspannt drumherum.
  3. Ich versorge mich jede Woche mit zwei Bewegungseinheiten – entweder Joggen im Park oder ein Kurs in der TGBornheim. Das mache ich immer an den Homeoffice-Tagen.
  4. Ich plane die Vorsorgetermine für dieses Jahr und zwar möglichst so, dass ich alles im ersten Halbjahr vor den Sommerferien erledigt haben werde.

Wissen teilen

  1. Ich leiste einen Beitrag zum ANiD-Roundtable zum Thema „Firmen Wiki“.
  2. Ich veröffentliche wieder einen Bericht zum Barcamp und mache dafür viele schöne Fotos.
  3. Ich führe ein oder zwei Beyond-Coffee-Interviews, Veröffentlichung muss aber nicht superschnell sein.

Smoothes Arbeiten

  1. Ich lasse mich für 10 Jahre Mitarbeit feiern.
  2. An den Homeoffice-Tagen achte ich darauf, meine Zeiten nicht mehr auszudehnen. Ich starte pünktlich (nicht früher) und mache auch pünktlich Schluss (damit ich in zum Sport gehen kann).
  3. Ich plane meine Weiterentwicklung – mittelfristig: Referentin Kommunikation – und suche mir dafür passende Kurse aus.
  4. Ich schaue weitere Aufzeichnungen der Assistant’s World an mit dem Fokus auf KI-Nutzung in der Assistenz.
  5. Ich veröffentliche jeden Monat ein #ReflectAndLearn bei LinkedIn: Januar, Februar, März.

Woran dusiehst, wie’s läuft? Mache ich dieses Jahr auch anders, viel einfacher. Alles, was ich umgesetzt habe, bekommt einen grünen Haken:

✅ Geschafft!

Was bisher geschah, kannst du auf der Now-Seite nachlesen.

Wenn du schonmal da bist, kannst du gerne auch kommentieren, wenn wir das gleiche Ziel haben oder wenn du dir selbst hier ein neues Ziel abgeschaut hast. Ich find’s schön, wenn die Liste andere inspiriert und ich weiß, dass mir jemand bei meinen Zielen über die Schulter schaut liest.


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