Beim Innovationculture Camp 2025 war es – wie bei jedem Barcamp – ausdrücklich erlaubt, die Sessions zu wechseln. Manchmal passt ein Thema nicht oder mehrere spannende Themen laufen gleichzeitig.
Nach der Mittagspause auf dem Balkon ging es für mich weiter mit Session #58 „Zukunftskompetenz in der Unternehmenskultur“. Aber ich war wohl noch nicht richtig aufnahmefähig und bereit für das Thema von Simone.
Bei mir entstand nach wenigen Minuten der Eindruck, dass mit „Zukunftskompetenz“ eigentlich gemeint war, Mitarbeitende auf ihre „Freisetzung“ vorzubereiten. Aus meiner Sicht ein scheußliches Wording für das Thema Kündigung … damit wollte ich mich dann doch nicht weiter belasten. Die Session hatte also bei mir keine Chance.
https:/Also schlüpfte ich aus dem Konferenzraum und ging rüber zur großen Bühne zur Session #17 von Wolf über KI-Experimente. Ich hörte eine Weile zu, hatte wenig Ahnung aber viele Fragen. So viele Möglichkeiten, Prozesse mit KI durchzuchecken, nur für die Themen von Wissensarbeiter*innen gibt es noch keinen klaren Lösungsweg.
Wolf hat sich sehr gut vorbereitet, um seine Tests und Learnings mit der großen Gruppe zu teilen, aber die Resonanz blieb etwas unter seinen Erwartungen. Man konnte richtig spüren, wie viel er noch in Petto hatte und nur auf die Gelegenheit wartete, richtig loszulegen.
Wieder ein Barcamp-Moment, aus dem man sehr gut lernen kann: Wolf fragte einfach in die Gruppe, was los sei – das hat sichtlich Überwindung gekostet. Aber er bekam eine sehr wertschätzende Antwort. Nämlich, dass die Resonanz so schwach war, weil er im Thema der Gruppe so weit voraus war.
Fazit: Auch mit Suppekoma kann man noch etwas lernen.
Was muss man bei Lego Serious Play beachten? Das liest du hier.
Oder du schaust nochmal auf die Übersicht zum Innovationculture Camp 2025.
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