Mach neu! Zusammenfassung der Blogparade im Frühjahr 2026

Meine Blogparade #MachNeu lief vom 1. Februar bis zum 31. März 2026. Hier die Zusammenfassung mit Links zu allen Beiträgen.

Beim #BloggerCamp im Dezember ist mir eine Unterhaltung ganz intensiv im Gedächtnis geblieben. Am Rande einer Diskussion fiel der Satz „Meine Blogparade ist gescheitert, es hat leider niemand mitgemacht.“ Woraufhin die Frage gestellt wurde „Hast du denn einen eigenen Beitrag dazu verfasst?“ Das wurde bejaht und dann kam Perspektivwechsel „Wenn du mitgemacht hast, hat doch jemand mitgemacht!“.

Da wusste ich, dass ich auf jeden Fall zur Blogparade aufrufen würde und habe am ersten Februar das Thema meiner Blogparade „Mach neu!“ so umrissen:

„Was wäre, wenn man eine Coverversion des eigenen Lebens herausbringen könnte? Ich mag dieses Alles-auf-Anfang-Gefühl, die Möglichkeiten, die Abenteuerlust – bisschen flaues Gefühl im Bauch – ob das mal gut geht?“

Bis heute sind neun Beiträge dazu entstanden. Nur ich selbst habe noch keinen Beitrag dazu verfasst. Daher lasse ich die Blogparade offen und freue mich über weitere Beiträge. Die Zusammenfassung wollte ich dennoch zeitnah zur offiziellen Deadline veröffentlichen.

Die Beiträge zeigt ganz verschiedene Herangehensweisen und Assoziationen zum Thema „Mach neu!“. Besonders glücklich hat mich gemacht, dass man hier und da sehen konnte, wie der Funke übergesprungen ist: Wer wo mitgelesen hat und dabei inspiriert wurde. Ein gutes Beispiel für „Sharing is Caring“ und ich finde #SoSollWeb.

Meine Zusammenfassung ist der Versuch, die Beiträge von ganz klein nach ganz groß zu sortieren. Denn einige Texte stellen einen kleinen Aspekt des Themas in den Mittelpunkt und andere machen einen großen Rundumschlag.


Sabine 2.0 – Alles neu!

Ich möchte mit Sabine aus dem Mausloch anfangen. Zwar klingt alles neu nach einer ziemlich großen Sache und auch ihre Idee von Sabine 2.0 ist großformatig. Doch die Grundidee des Beitrags gehört für mich ganz an den Anfang der Liste.

Tatsächlich schreibt Sabine nämlich über das kleine Stückchen Mut, das für Veränderungen nötig ist und über den schmalen Grat zwischen „ich sollte mal“ und „ich mach das jetzt“.

„[…] ab und zu sag ich leichter nein oder ich sag mir selber, das hast du gut gemacht. Du darfst das, das ist richtig so. Eine für mich erstaunliche Erkenntnis!“

Wenn du erfahren willst, wie so eine perfekte Sabine 2.0 in den Tagträumen der Original-Sabine-aus-dem-Mausloch aussieht und welche kleinen Schritte es braucht, um ein bunter Sabine-Schmetterling zu sein, dann lies hier weiter:

Sabine aus dem Mausloch – Alles neu!

Maren dreht die Lautstärke runter

Maren Hünnerscheidt wurde durch die Blogparaden-Texte dazu inspiriert, einen eigenen Beitrag zu schreiben. Maren schreibt über ihren Umgang mit dem Stress, den ihr Job mit sich bringt und findet dafür das Bild von Lautstärke.

„Zu viele Geräusche, zu viel Neonlichtzu viele Stimmungen im Raum, die man nebenbei mit verarbeitet, ohne es zu wollen. Wer in einer Schnittstellenposition arbeitet, hat die Antennen permanent auf Empfang.“

Die kleine Veränderung, die ihr geholfen hat, Abstand zu gewinnen: Eine neue Haltung, die ihren Bedürfnissen besser gerecht wird. Bis ihr Artikel online ist (sie baut gerade ihre Webseite auf), kannst du hier mein Interview mit Maren lesen.

Neue Gewohnheiten mit Annette

Annette Schwindt hat unter dem Motto „mach neu“ ihre Ziele vorgestellt. Der Text bezieht sich auch auf #28TageContent, wo wir dieses Jahr Mitstreiterinnen waren.

Ihr Text zeigt ganz praktisch, wie Selbstwirksamkeit funktoniert: Sich bewusst werden, was man bisher erreicht hat und daraus Kraft schöpfen.

„Aber mit Duolingo hab ich es ja auch geschafft. Da bin ich mittlerweile schon bei über 750 Tagen am Stück aktiv. Warum also nicht mit Versuch X des zumindest stichwortartigen Tagebuchschreibens?“

Annettes Beitrag strahlt Klarheit und Aufbruchstimmung aus, die sich auch auf die Kommentare zum Beitrag überträgt.

Annette Schwindt – „Mach neu“ und 28 Tage Content

Anna reanimiert ihr Blog

Anna Koschinski zeigt in ihrem Beitrag, wie man ein Blog auch nach langer Pause wiederbeleben kann. Anna spricht hier aus Erfahrung:

„Du merkst, dass du aus deinem bisherigen Bloggen rausgewachsen bist… Aber wie sich das neue anfühlt, weißt du noch nicht. Die Blog-Pause wird immer länger, der Druck immer größer.“

Sie rät dazu, die Gründe für die Schreibpause ernst zu nehmen, zu reflektieren. So findest du neuen Antrieb und fängst dann motiviert neu mit dem Schreiben an. Wahrscheinlich gelten die beschriebenen Schritte nicht nur fürs Schreiben, sondern für jede Form von #MachNeu.

Hier liest du, wie du deinen Blog-Neuanfang gestalten kannst:

Anna Koschinski – Blog wiederbeleben? So geht’s! #MachNeu

Neustart mit Dorothea

Dorothea Giessler hat sich spontan vom Thema „Mach neu!“ inspirieren lassen und hat kurz vor Deadline ihren Beitrag dazu auf LinkedIn veröffentlicht.

Sie nutzt die Blogparade, um ihre Geschichte vom beruflichen Neustart, einer Sackgasse und dem Ankommen in der neuen Position zu erzählen.

„Klarheit entsteht nicht vorher – sie entsteht unterwegs.“

Hier kannst du lesen, wie Dorothea im Job von „So geht es nicht weiter!“ zu einer strategischen Partnerschaft gelangt ist.

Dorothea Giessler – So begann mein Neustart

Angela puzzelt ihren Traumberuf

Auch Angela Carstensen schreibt über ihre berufliche Entwicklung. Sie wollte nicht mehr zu denen gehören, die jeden Mittwoch als Bergfest begrüßen und nur auf das Wochenende und die Rente hinfiebern. Dafür hat es mehrere Anläufe gebraucht.

„Nach jedem Neuanfang war ich erleichtert, beflügelt und hoch motiviert. Dabei habe ich mehr die großen und kleinen Nervereien gesehen, aus denen ich mich erfolgreich befreit hatte, und weniger die eventuell auf mich zukommenden Schwierigkeiten.“

In ihrem Beitrag geht Angela auf die Faktoren ein, die dafür gesorgt haben, dass das Projekt Neuanfang für sie unerwartet gut ausgegangen ist. Welche Ressourcen es ihr ermöglicht haben, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen, erfährst du hier:

Angela Carstensen – was mich unterstützt hat

Martha wählt den Klappstuhl

Martha Lange von Bunte Küchenabenteuer macht es sich manchmal selbst etwas unbequem, gewinnt dadurch aber neue Freiräume und nährt ihre Kreativität. Man spürt beim Lesen sofort, dass sie immer wieder Lust auf Weiterentwicklung hat.

„Veränderung ist für mich ganz essentiell im Leben. Damit verbunden ist für mich auch sehr stark die Erlaubnis, dass man Scheitern und Fehler machen darf.“

Das Bild, das Martha dafür wählt, ist der Klappstuhl – etwas unbequem und vielleicht wackelig – aber immerhin flexibel und für jedes Abenteuer geeignet. Was Martha motiviert, liest du hier:

Martha Lange – Warum es sich manchmal lohnt auf dem Klappstuhl Platz zu nehmen

Britta tauscht Büro gegen Boot

Britta Langhoff hat das Bild „Coverversion des eigenen Lebens“ so sehr angesprochen, dass Sie selbst einen Beitrag geschrieben hat.

Das Thema „Mut zum Neuanfang“ ist für sie immer präsent, denn Britta hat sich vor einigen Jahren dafür entschieden, saisonweise auf dem Wasser zu leben und bloggt darüber.

„Ich habe lange gedacht, ein Neuanfang sei etwas für andere. Für Menschen, die alles hinter sich lassen. Die einen radikalen Schnitt machen. Aber wie sicher viele andere auch stellte ich mir manchmal vor: Was, wenn ich anders abgebogen wäre in meinem Leben?“

Einen wichtigen Anteil an diesem Neuanfang hat für Britta auch das Schreiben. Bei ihr kannst du lesen, warum es nie zu spät ist, nochmal neu zu starten:

Britta Langhoff – Mut zum Neuanfang: Es ist nie zu spät

Strukturen neu machen ist Marias Ansatz

Maria Klitz bloggt über ADHS und bedürfnisorientiertes Familienleben. Ihr Text zur Blogparade ist kraftvoll und stellt alles auf den Prüfstand. Vielleicht sollte man sich nicht selbst reparieren, sondern stattdessen die bestehenden Bedingungen hinterfragen.

„Vielleicht ist der radikalste Schritt nicht organisatorisch, sondern innerlich. Nicht mehr das Projekt sein, das optimiert werden muss.

Sondern der Mensch, der gestalten darf.“

Neue Grenzen setzen, Erfolg für sich neu definieren und ein ganz neues Selbstbild zulassen. Maria setzt die ganz großen Themen in den Fokus. Hier liest du ihren Beitrag:

Maria Klitz – ADHS: Mach neu


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert