Ich bin davon überzeugt, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne: Über die Welt und manchmal über mich. Hier also meine Learnings im September. Ich habe viel gearbeitet, war oft Schwimmen und habe jeden Tag etwas gegessen. Und gelernt, jeden Tag gelernt.
- Wie wunderbar so ein Mainspaziergang mit Melanie vom Pfeffergeist-Blog ist. Inklusive Graureiher-Sichtung.

- Wie sich Projektteams eine Challenge geben können: Wir als [Name Projektteam] wollen [Ziel] damit [Wirkung/Ergebnis]. Material: Klebezettel, Stifte, Whiteboard/freie Tür und etwas Zeit.
- Bürotage ohne Meetings sind schon nice: Vor allem, wenn ich Konzentrationsaufgaben im eigenen Tempo angehen kann, mir die Pausen selbst einteile und nebenbei noch einer Kollegin aushelfen kann.
- Den Begriff „Debanking“, der den Vorgang beschreibt, wenn linke Vereine abrupt und ohne Erklärung das Konto von ihrer Bank gestrichen bekommen. Frag den Staat hat die Hintergründe recherchiert, am Ende ist die Ursache vorauseilender Gehorsam.
- Wie locker sich die 20 Kilometer der Bike-Night in Frankfurt fahren/schieben lassen.
- Was für eine beängstigend große Zahl 43,8% ist.
- Der neue Butohkurs stellt das Element Erde in den Mittelpunkt.
- Eine Runde Wasserball vor Arbeitsbeginn bringt richtig viel Spaß in den Tag.
- Es lohnt sich, ab und zu länger im Büro zu bleiben und sei es nur, um einordnen zu können, wie viel länger die „späten“ Kollegen tatsächlich da sind. 25 Minuten.
- Am letzten Tag des Kraulschwimmkurses gelernt: Ob ich vier mal die Woche ein intensives Training absolviere, ist keine Frage der Zeit, sondern eine Frage von Motivation und Priorität. Mit den festen Gruppenterminen hat das sehr gut funktioniert, auch wenn ich danach ordentlich ausgepowert war. Nun geht es darum, das Gelernte weiter zu trainieren bis zum Aufbaukurs, allein ist das deutlich schwerer.
- Mich als einzige Frau im Meeting nicht fehl am Platz zu fühlen: Gut zuhören, Dynamiken beobachten, keine neuen Aufgaben annehmen.
- Wie ich korrekt mit der Langhantel in die Rückenlage komme: Hantel erst auf dem Schienbein, dann auf den Knien ablegen.
- Wie man Copilot Pages in Loop integrieren kann – gelesen in der Working@office, aber noch nicht durchgetestet.
- Wie schwierig es ist, die Effizienz vom KI-Einsatz zu belegen. Im Newsletter von Franziska Bluhm.
- Wie es sich anfühlt, wenn ich beim Schwimmen einen Wadenkrampf bekomme: Schmerzhaft und (unbegründet) peinlich … Ich hab auf cool gemacht, als bräuchte ich nur ne Pause und hab mich dann schnell aus dem Staub (dem Schwimmbecken) gemacht, als wollte ich ja sowieso jetzt aufhören … auauaua.
- Wie cool es ist, im KI-Strategiemeeting Input zu geben, der nicht KI-generiert ist.
- Dass es in Süd-Bulgarien an der Grenze zur Türkei einen dichten Wald und verschiedene thrakische Grabstätten gibt.
- Dass es eine Subkategorie des FIRE-Movements gibt, nämlich „Barista FIRE“. Die Abkürzung FIRE steht für „Financial Independent, Retired Early“. Die Bewegung kommt (ach was) aus den USA und versucht, in sehr kurzer Zeit ein Vermögen aufzubauen durch eine hohe Spar- und Anlagequote, um dann früh in Rente zu gehen und vom passiven Einkommen zu leben. Natürlich gibt es mehrere Wege zu diesem Ziel, zum Beispiel ein sehr karger Lebensstil und disziplinierter Minimalismus gepaart mit einem hochbezahlten Job.
Das funktionert natürlich am Besten mit den entsprechenden Privilegien: Keine familiären Verpflichtungen, hoher Bildungsgrad, kaum Erwartungshaltung der Umgebung (Lifestyle und Statussymbole spielen keine große Rolle). Auf dem BGR-Blog gibt es einen tollen Beitrag, darüber, was in der Finanz-Community alles zu kurz kommt.
Bei Barista-FIRE bleibt man in einem Teilzeit-Job, um ein Grundeinkommen und Krankenversicherung zu haben. Man könnte auch sagen, der Fokus liegt stärker auf dem frühen Ausstieg aus dem Vollzeit-Job. - Style-Sudoku ausprobiert: Ich habe mit 12 Teilen (4 Hosen, 4 Shirts, 4 Paar Schuhe, 4 Extras) 16 unterschiedliche Outfits zusammengestellt. Damit habe ich jetzt schon alle Büro-Outfits für den Oktober fertig (alles abfotografiert). Die Kombinationen sind sehr abwechslungsreich – manche etwas außerhalb meiner Komfortzone (schwarze Tupfenbluse zu Grün-Blauer Karohose). Andererseit hab ich extra ein paar Teile eingebaut, die ich mag, aber nur ganz selten trage.

- Wie sich im Ostend der Herbst ankündigt: 1. Das Mainbad öffnet schon um 6:30 Uhr, 2. es ist Herbst-Dippemess, 3. am Bornheimer Hang sammeln die AnwohnerInnen morgens Walnüsse.
- Irgendwas ist immer.
- Was im Leben zählt: Sei großzügig und mach früher, was dich glücklich macht.
- Die liebste Kollegin hat heute wieder einen Mini-Workshop aus dem Ärmel geschüttelt: strukturiertes Brainstorming mit „Was – Warum?“ Zum Beispiel: Was brauchen wir? Und dann direkt zu diesem Stichwort: Warum?
- Was für ein genialer Ohrwurm „Hamburg“ von den Lassie Singers ist … und wie schwer sich das Vor-sich-Hinsingen unterdrücken lässt, während der Junior-Kollege bei mir im Büro sitzt.
- Dass es eine japanische Kartoffelsalat-Variante mit Miso-Ingwerdressing gibt, die ich unbedingt nachkochen möchte. Wo? In der Stadteilküche, die zur Zeit im Mousonturm gastiert.
Darüber nachgedacht, dass ich in Zukunft vielleicht kein Essen mehr fotografiere. An unserem Tisch haben ich und zwei andere das gemacht und es wirkte merkwürdig auf die beiden Personen, die einfach nur etwas Essen wollten.


- Kurkuma-Flecken gehen mit Gallseife und anschließender 30 Grad Wäsche nicht aus hellem Wollstoff raus. Funktioniert hat hingegen entweder ein Spritzer Essigessenz und/oder Sonnenlicht. Ich war ungeduldig, daher keine sauber aufgesetzte Versuchsreihe, sondern beides gleichzeitig.
- In Hinterkopf arbeite ich schon an meiner To-Want-Liste für das nächste Quartal.
- Manche Probleme verschwinden von ganz allein.
- Die besseren Meetings finden draußen und ohne Rechner statt.
- Immer wieder schön, wenn Aus-dem-Bauch-heraus-Artikel so interessiert gelesen und kommentiert werden.
Was ist das hier genau? Ich bin nicht die Einzige, die eine Gelerntes-Liste führt: Die Idee kommt von Ines und ich habe durch Ilka, die das schon länger durchzieht, davon erfahren. Bei mir hat die Liste diesen Twist, dass ich nicht bis Monatsende warte, um sie zu veröffentlichen.
Warum auch warten?!

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