Am 31. Januar fand im Heimathafen Wiesbaden das #I2C26 statt und ich war wieder dabei: Mit großen Augen für die tolle Location und offenen Ohren für neue Themen und Inspiration. Ich habe an fünf Sessions teilgenommen und eine selbst gegeben.
Das Innovation Culture Camp ist ein Barcamp für Innovationskultur, Future Work, agiles Mindset und digitalen Wandel. 2026 fand es wieder in Wiesbaden, allerdings in einer neuen Location statt: Dem Heimathafen, einem stylischen Co-Working-Space im alten Gericht.
Am 31. Januar 2026 war ich wieder mit dabei und kannte nun schon einige Gesichter vom letzten Mal. Kein Wunder, dass bei LinkedIn immer vom Klassentreffen gesprochen wird. Wie letztes Jahr habe ich wieder aufgeschrieben, an welchen Sessions ich teilgenommen habe und was ich dabei gelernt habe.
JOMO statt FOMO
Das Barcamp startete dieses Mal übrigens mit einem Luxus-Problem: Zu viele Sessions wurden im Vorfeld eingereicht, die Liste umfasste 50 Angebote aus der Teilnehmerschaft. Wie soll man sich denn da entscheiden?
Tom Klose, der Organisator des Innovation Culture Camps, hat dafür den schönen Begriff JOMO verwendet. Ein Kürzel für das Gefühl „Joy of Missing out“. Denn abgesehen von den Sessions bietet ein Barcamp immer die Gelegenheit, sich zu vernetzen und einfach am Rande des Geschehens einen Kaffee zu trinken und sich untereinander auszutauschen. Besonders in so einer coolen Umgebung wie dem Heimathafen.
Was war los beim #I2C26?
Der Tag startete mit dem Hallo-o-mat, einem ordentlichen Kaffee und für mich mit einem Croissant und einer Runde Frühsport.
Danach ging es weiter mit den Session-Pitches und der Raumplanung. Moderiert wurden die Pitches von Tom Klose, währen Norbert Gilles parallel den Session-Planer befüllte, so dass innerhalb kurzer Zeit alle Sessions einen geeigneten Raum zur passenden Zeit zugeordnet bekamen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell und reibungslos diese organisatorische Seite läuft. Um 10:55 war der Barcamp-Tagesplan abrufbar und um 11:00 Uhr starteten die ersten Sessions.





Wie immer waren ganz unterschiedliche Themen vertreten: Es gab eine Reihe von Experimenten und Diskussionen. Das Thema Künstliche Intelligenz war sehr sichtbar, gleichzeitig ging es oft um ganz menschliche und persönliche Skills wie Bühnenpräsenz, Motivation, Gewohnheiten und Innovation durch gute Fragen.
Den ganzen Tag über wurden wir vom Heimathafen-Team nett versorgt mit leckerem Essen (das Schlange-Stehen dafür war halb so wild) Snacks und Getränken. Alles in schön designten Räumen mit gutem Farbkonzept, schicken Teppichen und bequemen Sitzgelegenheiten.





Für mich war der Tag beim Barcamp sehr schön, auch wenn ich nicht ganz bis zur Abschlussrunde durchgehalten habe. Was ich in den Sessions gelernt habe, findest du in den folgenden Beiträgen. Wie es letztes Jahr beim Innovation Culture Camp war, kannst du hier nachlesen.
Sessions in der Übersicht
Aufwärmen und japanische Radiogymnastik mit Irmela
Beim Barcamp stand der Gruppencharakter von Radio Taiso im Mittelpunkt. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Bewegung zu experimentieren.

Start in den Tag mit Radio Taiso
Bring deinen KI-Liebling auf das next Level mit Astrid

Das Barcamp ist ein guter Rahmen, um sich über die eigene KI-Nutzung auszutauschen. Arbeiten mit KI ist so anders, als das was wir bisher unter „Arbeit“ verstehen.
Mein KI-Liebling – What? How? Why?
Feministische Werte mit Miriam (und mit Stickern!)
Dem Co-Creation-Mindset von Miriam ist es zu verdanken, dass in nur 45 Minuten so viele Ideen zum Thema Mikrofeminismus zusammengetragen wurden.

Mikrofeminismus für mehr Teamgeist im Business
Play, Rate, Repeat – wach werden mit Carina

Energizer im Test: Die Teilnehmenden bringen Workshoperfahrung mit, sie kennen Varianten der vorgestellten Energizer, geben sich gegenseitig Tipps.
Das Energizer-Testlabor auf dem #i2c26
Workshop oder Incentive? Die Team Sherpas erklären
Warum sind Auftrags- und Rollenklärung im Vorfeld eines Teamworkshops so wichtig? Und ist es eigentlich egal, ob ich dazu Workshop oder Seminar sage?

Warum die Auftragsklärung für Team-Workshops so wichtig ist
Das Canvas zur perfekten Arbeitsweise mit Philipp

Ohne ein konkretes Ziel ist es schwer, die passenden Bausteine für die perfekte Arbeitsweise zu finden. Das Canvas bietet Raum zur Reflexion über Ziel und Rahmenbedingungen.
Mit Zielsetzung zur perfekten Arbeitsweise
Gruppendynamik greifbar machen mit Antonia
Wo sitzt du im Teammeeting? Mit wem verbringst du deine Pause? Wem schenkst du deine Aufmerksamkeit? Von wem hältst du dich fern? Wann rollst du mit den Augen?

Nicht vergessen: Gruppendynamik ist überall

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