Frühjahr 2026 – Meine Ziele April bis Juni

Schild in Kinderschrift "Achtung Blumbenbeet"

Am Anfang jedes Quartals schreibe ich eine To-Want-Liste. Darauf halte ich fest, was ich in den kommenden 12 Wochen wirklich, wirklich machen will.

Die To-Wants schreibe ich so, dass sie sehr konkret sind und klingen, als hätte ich sie längst erledigt. Auf dieser Liste wirst du keine lästigen To-Dos finden, sondern Ideen, wie ich meine kommenden 12 Wochen gestalten möchte. Mal mehr und mal weniger pragmatisch.

Unterteilt ist die Liste in Themen wie „Liebe teilen“, „Neues lernen“ oder „Smoother Arbeiten“. Diese Themen möchte ich dieses Jahr in einem bestimmten Rhythmus anpassen, nämlich nach den Jahreszeiten.

Im ersten Quartal (Winter) habe ich Kraft gesammelt, langsam Bewegung in meinen Alltag integriert und es vermieden, Überstunden nur für den Fall der Fälle zu machen. Ich habe Liebe geteilt, weird getanzt, viel geschrieben und Ideen wachsen lassen.

Und dieses Jahr fängt das Frühjahr mit dem Osterfest an, entspannt, oder? Das Frühjahr steht unter dem Motto „Ideen zum Leben erwecken“. Dazu gehören besonders die Bereiche Sichtbarkeit und Wissen Teilen.

Meine Beobachtung ist weiterhin, dass die Kategorie, die oben steht, die meiste Aufmerksamkeit bekommt, deshalb wechseln sie immer durch.


Klare Positionierung

  1. Ich stelle mir und anderen die Frage: Welche drei Adjektive beschreiben mich?
  2. Meine Serie #ZitierDichSelbst geht weiter, bei der ich jede Woche ein Statement-Post erstelle. Im März hat das sehr gut funktioniert. Nun werde ich auch Video-Statements aufnehmen. Jedes Statement als Video. Ob ich die Videos dann poste? Lasse ich noch offen.
  3. Ich erstelle ein persönliches Ikigai-Diagramm.
  4. Ich gehe einmal im Monat mit jemandem Mittagessen, mit der oder mit dem ich noch nicht gearbeitet habe.
  5. Ich veröffentliche jeden Monat ein #ReflectAndLearn bei LinkedIn: April – Mai – Juni.

Auf Instagram hat sich der Content, den ich angezeigt bekomme sehr verändert – ich bekomme kaum noch Fotos angezeigt, sondern eher Statement-Videos (da sind sie wieder), Comedy oder Tanzvideos. Ich hole meinen Account aus dem Winterschlaf und poste wieder regelmäßig, wenn es neue Blogbeiträge gibt. On second thought: Ist gar kein To-Want, also lasse ich es weg, bevor das Quartal überhaupt angefangen hat.

Ideen wachsen lassen

  1. Ich habe eine Social Intranet-Gruppe zum Thema „Barcamp“ erstellt und hauche ihr Leben ein mit ersten Postings.
  2. Ich sorge täglich für eine Stunde offline Zeit. Ursprünglich wollte ich medienfreie Zeit schreiben, aber Lesen oder Musik hören ist voll okay.
  3. Ich richte DSGVO-konforme Push-Benachrichtungen für das Blog ein und lasse mir dabei von der Community helfen.

Wissen teilen

  1. Ich gebe Expertinnen-Input zum ANiD-Roundtable „Wissensmanagement“.
  2. Beim Gesundheitstag spreche ich über Wohlbefinden und Resilienz am Arbeitsplatz.
  3. Ich poste einmal im Monat etwas über KI und Wissensmanagement.

Bewegt und entspannt

  1. Ich versorge mich jede Woche mit drei (!) Bewegungseinheiten – entweder Joggen im Park oder ein Kurs in der TGBornheim oder Yoga. Hier ist Platz für jede Menge Häkchen:
  2. Wenn das Wetter mitspielt, fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Damit das auch klappt, werde ich es im Keller begutachten, reinigen und aufpumpen. Hier die entsprechenden Haken:
  3. Ich nehme am J. P. Morgan Corporate Chase in Frankfurt teil und laufe mal wieder als Letzte oder Vorletzte des Teams ins Ziel.
  4. Ich absolviere einen Kraulschwimmkurs und nehme mir bewusst die Zeit dafür. Das ganze restliche Leben plane ich entspannt drumherum.

Inspiriert und kreativ

  1. Ich tanze jede zweite Woche Butoh.
  2. Außerdem gehe ich zu einem Butoh-Workshop der Lehrerin meiner Lehrerin.
  3. Ich blogge über die Nippon Connection 2026.
  4. Ich probiere Linolschnitt aus.

Gechillt und verbunden

  1. Ich züchte mir den perfekten YouTube-Algorithmus zum Thema Butoh.
  2. Ich verkaufe alten Kram auf dem Flohmarkt.
  3. Ich feiere Ostern mit Famile.
  4. Ich wandere im Taunus.

Smooth Arbeiten

  1. An den Homeoffice-Tagen achte ich darauf, meine Zeiten nicht mehr auszudehnen. Ich starte pünktlich (nicht früher) und mache auch pünktlich Schluss.
  2. Während der Hannover Messe achte ich auf Pausen, frische Luft und entspannte Bewegung, auch wenn hier die Routine unterbrochen wird.

Woran du siehst, wie’s läuft? Mache ich dieses Jahr auch anders, viel einfacher. Alles, was ich umgesetzt habe, bekommt einen grünen Haken: ✅ Geschafft!

Was bisher geschah, kannst du auf der Now-Seite nachlesen.


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